| Ein wenig traurig ist es schon. Noch vor zwei Jahren war die Immanuelgemeinde großer Hoffnung, dass sie das Kirchgebäude würde halten können. Aber verschiedene Umstände haben dazu geführt, dass eine neue Lösung gefunden werden musste. Die ergab sich dann ganz überraschend in einem Gespräch mit den Betreibern der Seniorenheime Haus Weingarten / Haus Stiftstraße. | ![]() |
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So fällt der Abschied von der Kirche nicht allzu schwer, markiert er doch einen
Neuanfang, der allen Beteiligten von Nutzen ist. Anfang März wird der Kaufvertrag unterschrieben, sofern die Gemeindeversammlung am 1.März dem Verkauf zustimmt. Am 19. April soll dann - so Gott will - die feierliche Entwidmung der Kirche stattfinden. Der Gottesdienst beginnt um 15.00 Uhr. |

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Inschrift über dem Eingang der Immanuelkirche Minden |
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Die Immanuelkirche in Minden |
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Zur Festgemeinde haben sich Gemeindeglieder der Immanuelgemeinde und der Kreuzgemeinde Stadthagen sowie zahlreiche Bewohner des Seniorenheimes zusammengefunden. |
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Die Predigt im Gottesdienst hielt Pastor Joachim Schlichting über den alttestamentlichen Text zum Sonntag aus Jesaja 40 V 26-31. |
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Die Entwidmung nahm Superintendent Markus Müller aus Lachendorf vor. |
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Die Orgel ist von den neuen Eigentümern übernommen worden. Sie soll im neu zu gestaltenden Andachtsraum (der umgebauten Immanuelkirche) weiter ihren Dienst tun. |
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Der Einzug in das Seniorenheim Stiftstrasse |
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Das Seniorenheim in der Stiftstraße 16 in Minden, quasi nur "um die Ecke"
von der Immanuelkirche aus gesehen. Weitere Infos zum Heim unter: www.hausstiftstrasse.de |
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Ein Sinnbild - Bild mit Sinn: Sonntag vor der Immanuelkirche in Minden: An dieser Kirche stehen Bauarbeiten an, die "Erde" muss umgebrochen und es muss Neues gesät werden. Die Immanuelgemeinde vertraut dabei ganz auf Gottes Lenkung. |
| Festlicher Gottesdienst am 19. April 2009 besiegelt 83-jährige Geschichte der Immanuelkirche "Ein bisschen schlucken musste ich schon", gestand mir unser ehemaliger Vorsteher Günter Finger, nachdem er die Taufschale aus dem Gottesdienst getragen hatte. Seine drei Kinder waren darin getauft worden. David, sein Jüngster, trug das Lektionar, Vorsteher Michael Petersen die Abendmahlsgeräte und ich selber die Agende, nachdem Superintendent Markus Müller (Lachendorf) die Entwidmung vorgenommen hatte. |
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Gott sei Dank hatten wir ein Ziel: Den Andachtsraum des Seniorenheims "Haus Stiftstraße" keine 300 Schritte von der Kirche entfernt. Von den Bewohnern, Mitarbeitern und Geschäftsführern des Hauses wurden wir freundlich empfangen. Mindestens ein Jahr lang werden wir nun dort unsere Gottesdienste feiern, bis wir dann in die völlig neugestaltete Kirche zurückkehren. "Ihre Kirche wird weiterhin den Menschen dienen, nur auf anderem Gebiet", sagte Siegfried Rudloff, einer der Geschäftsführer, in seinem Grußwort. |
| Eher zufällig war ich mit ihm vor zwei Jahren ins Gespräch gekommen. Unsere Gemeinde suchte einen Käufer für die Kirche, nachdem immer deutlicher wurde, dass wir das Gebäude weder personell noch finanziell würden halten können. Die Betreiber suchten ein Gebäude in unmittelbarer Nähe ihres Seniorenheims, um einen längst fälligen Aus- und Umbau vornehmen zu können. So wurden wir uns schnell einig. Als dann alle nötigen Beschlüsse gefasst und Genehmigungen eingeholt waren, wurde der Kaufvertrag am 2. April 2009 unterzeichnet. | ![]() |
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Nach dem Umbau wird die ehemalige Kirche neben Küche, Lagerraum und Büroräume einen Versammlungsraum beherbergen, in dem wir auch unsere Gottesdienste feiern werden. Unsere Orgel und Teile des Gestühls und des Altars werden dort einen Platz finden. So hat die Gemeinde, zu der noch 35 Glieder gehören, mit einem weinenden und einem lachenden Auge von der Kirche Abschied genommen. Das ist das Beste, was uns in unserer Lage passieren konnte, sind sich die Aktiven einig. Wir sind gelassen und gespannt zugleich, wie Gott uns weiterhin führen wird. |



| Stand: 05.09.2009 | EMail an die Immanuelgemeinde Minden EMail an die Redaktion (W. Kehe) |